Sonntage sollten der erholung dienen.

Und das bedeutet: mit der ganzen WG an den Schlachtensee zu fahren um dort mit Slackline, Picknick, Kocher und co. den Tag zu verbringen.
Sonntage sollten der erholung dienen.

Und das bedeutet: mit der ganzen WG an den Schlachtensee zu fahren um dort mit Slackline, Picknick, Kocher und co. den Tag zu verbringen.
slackspot.de entwickelt sich langsam aber stetig zu einem richtigen Portal weiter. Und verfügt jetzt über Gruppen. Unter anderem die slackspot und poesie Gruppe uas der ich hier ienen auszug vorstellen möchte:
“Sag mal das mit diesem Band,
das du Dir da so gespannt
hast und auf dem Du balancierst,
eifrig Deine Tricks trainierst,
ist das eigentlich so schwer?”
“Ne” Sagst Du. “Naja nicht sehr.
Na los jetzt, komm mal her,
und jetzt stell Dich mal da drauf.
Ja genau, und jetzt lauf.”
Natürlich falle ich gleich runter.
“Und jetzt,” Sagst du munter
lachend “wieder rauf.
Ja genau, und jetzt lauf.”
Und ich stürze immerzu
immerwieder sagst dann Du:
“Und jetzt steigst du wieder auf.
Ja genau, und jetzt lauf.”
Und dann, so Schritt für Schritt,
bekomme ich auch langsam mit,
wie das Ganze funktioniert:
hast Du Dich erstmal blamiert,
mach die Sache wirklich Laune.
“Toller Sport” denk’ ich und staune.
Da stehst Du jetzt. Zitternd. Schwitzt sogar ein wenig. Trotz des kühlen Windes der leicht mit deinen Haaren spielt. Angestrengt verkrampfst Du vor Angst. Vor dem Fallen. Jetzt einen Halt haben wäre schön. Eine Hand, eine Schulter, irgendetwas zum festklammern. Nur kurz, um diesen schrecklich langen Augenblick zu überbrücken. Diesen Wimpernschlag währenddessen Du Dich irgendwo zwischen stehen und stürzen befindest. Und du willst nicht stürzen. Bestimmt nicht. Willst oben bleiben, Dich behaupten. Willst weitermachen, weitergehen. Jetzt wo Du Dich einmal getraut hast. Den bekannten Boden verlassen hast. Dich endlich mal aufgerafft hast, ein neues Ziel fixiert hast, eine neuen Weg gegangen bist. Leicht hat der ausgesehen. Leicht und spielerisch hat es ausgesehen, wie die Anderen diesen Weg langgetanzt sind, fast schwebend. Gelacht haben Sie, ganz befreit. Wie Engel haben Sie ausgesehen so schwebend und so fröhlich.
Und das wolltest Du dann auch. Mal ganz leicht sein. Ganz befreit und ohne Angst. Und bist losgelaufen. Und dann auf einmal hast du erkannt, dass es gar nicht so leicht ist, sein Vertrautes aufzugeben. Sich zu bewegen, tragen zu lassen. Ganz in der Schwebe. Hast festgestellt, dass Alles anders ist weil Alles sich ändert, immer. Auf einmal funktionieren die alten Wege, die alten Strategien nicht mehr. Die sind eben für den alten, festen, den vertrauten Boden und hier ist alles anders. Hier sind links und rechts gleichzeitig. Hier kann alles passieren, jeden Augenblick. Und Du musst da drauf gefasst sein. Klar hast Du versucht die Kontrolle zu behalten. Wie du es immer versuchst. Das ist die einzige Möglichkeit sicher zu sein. Aber hier hat das keinen Wert. Sicherheit. Die gibt es hier nicht, ist auch bedeutungslos. Aber das zu begreifen ist schwer und schmerzt ein wenig. Als würde alles was Du bisher gemacht hast und gewesen bist in Frage gestellt. Und Du musst es schnell begreifen, sonst stürzt Du.
Hier zählt nur Wachheit und die Bereitschaft zu reagieren. Egal was kommt und wie schnell. Und so stehst Du jetzt hier. Hast begriffen, dass du das Drumherum nicht ruhig stellen kannst. Und dann weisst Du es schon. Dass Du nichts mehr kontrollieren kannst. Nichts mehr ins Gleichgewicht bringen. Nur Dich.
Musst selber ruhig sein. Dich ins Gleichgewicht bringen. Und dann fängst du an Dich selber zu sehen, wacklig und unsicher. Kurz vor dem Sturz. Und du beruhigst dich. Du atmest durch, konzentrierst Dich nur auf Dich selber. Erkennst Deinen Schwerpunkt und bringst dich langsam ins Gleichgewicht. Und auf einmal ist egal, dass kein Halt da ist. Du brauchst ihn nicht. Bist selbst Halt. Du entspannst und beginnst zu schweben. Gehst weiter, und ein Glücksgefühl überkommt dich, weil du jetzt weisst, wie Du bist. Und bist fröhlich und leicht und die anderen die dich sehen, sehnen sich nach dieser Leichtigkeit mit der Du dahin tanzt.


da ich zur Teit einen großteil meiner Zeit im Park beim Slacklinen verbringe (wenn ich nicht gerade wertvolle Zeit mit dem anschauen derartig langweiliger Fußballspiele wie dem gestrigen vertue), hier mal wieder ein paar Bilder:
Das ist sind die Leute, mit denen ich momentan den größten Teil meiner Freizeit (und auch einen Teil meiner Arbeitszeit, wenns um neues Material wie Hängematten, etc. geht) verbringe. Neben mir steht der Marc, daneben sitzt Luisa und links ist der Max zu sehen, dem ich den ganzen Schlamassel verdanke. Zwischen seinen Beinen ist übrigens der Bierkasten, der ist auch immer da.
Marc ist übrigens aus dem Osten, also aus Thüringen, weshalb er sich immer besonders freut
wenn er eine Banane bekommt. Natürlich schmecken mir die genausogut, also unternehme ich manchmal einige Anstrengungen um das Slacklinen und das Bananenessen unter einen Hut zu bekommen.
Aber nein, wir albern nicht nur rum, Sondern üben auch kräftig. Zum Beispiel springen, wie die Luisa
und der Lars, der das erste Bild gemacht hat. Lars kann nämlich jetzt, wo sein Fuß wieder heil ist, weiter Slacklinen üben:
und auch der Max
der Marc (obwohl der immer aus dem Bild springen wollte)
und ich
wobei ich am liebsten in den Bäumen sitzen geblieben wäre
Nach dem wirklich harten Training, haben wir uns natürlich eine Belohnung verdient, die Lars und ich erst mit Marcs Vespa holen müssen
bevor wir sie genießen.
Soweit, so gut. Wenns heute nicht winden und ab und an regnen würde, wären hier wohl auch neue Kletterbilder zu sehen, aber das muss wohl noch warten. Bleibt die Frage, was wir machen, wenn’s den ganzenn Sommer über regnet. Dann müssen wir wohl doch den Park überdachen oder sowas. Vielen Dank übrigens an Marc, für die Fotos.