couchsurfen ist ja mittlerweile hinreichend bekannt, aber jetzt gibt es eine neue Möglichkeit für Backpacker, Tramper und Wanderer, naja für alle eben, die mit Zelt oder Tarp (oder eben nur Schlafsack) unterwegs sind:
freagle .
Unterstützenswert, wie ich finde.
Monthly Archives: Juni 2009
stadtnomade
Die gute Tradition des steten Umzugs wird fortgesetzt. Ab dem 1.10. bin ich dann Berliner! Jeeeeehaa.
slackline und poesie
slackspot.de entwickelt sich langsam aber stetig zu einem richtigen Portal weiter. Und verfügt jetzt über Gruppen. Unter anderem die slackspot und poesie Gruppe uas der ich hier ienen auszug vorstellen möchte:
“Sag mal das mit diesem Band,
das du Dir da so gespannt
hast und auf dem Du balancierst,
eifrig Deine Tricks trainierst,
ist das eigentlich so schwer?”
“Ne” Sagst Du. “Naja nicht sehr.
Na los jetzt, komm mal her,
und jetzt stell Dich mal da drauf.
Ja genau, und jetzt lauf.”
Natürlich falle ich gleich runter.
“Und jetzt,” Sagst du munter
lachend “wieder rauf.
Ja genau, und jetzt lauf.”
Und ich stürze immerzu
immerwieder sagst dann Du:
“Und jetzt steigst du wieder auf.
Ja genau, und jetzt lauf.”
Und dann, so Schritt für Schritt,
bekomme ich auch langsam mit,
wie das Ganze funktioniert:
hast Du Dich erstmal blamiert,
mach die Sache wirklich Laune.
“Toller Sport” denk’ ich und staune.
stein-schere-papier
Stein-Schere-Papier, auch als Schnik-Schnack-Schnuk oder unter unzähligen anderen Namen bekannt ist ein elementarer Bestandteil des Lebens als Gruppenleiter. Es dient nicht nur zur Entscheidungsfindung innerhalb eines Teams, sondern auch als Grundlage großartiger Spiele wie “Evolution” oder “Gruppenschnickschnackschnuck”. Dabei kommt es immer wieder vor, dass arglistige Gegner versuchen zu betrügen, indem sie einfach unbekannte Figuren oder erweiterungen beutzen. Meine bisherige Antwort war dann das Impro-Schnick-Schnack-Schnuck, bei dem es nur auf schnelle und ungewohnte Figuren ankommt die dann je nach erklärung gewinnen oder verlieren. Jetzt endlich gibt es eine neue Lösung, über die ich hier gestolpert bin. Das vollständige Schnickogram:

gemischt
Freitag abend. Ich habe Feierabend. Ein wenig gestresst und matt schlurfe ich über den Parkplatz richtung Bahn. Ein Luxussportwagen in tiefem schwarz hält direkt vor mir. Ein Junger Mann steigt aus, sein Gesicht kommt mir vage bekannt vor, aber einorden kann ich es nicht. “Zu Dir will ich.” spricht er mich mit einem breiten Grinsen an. Na gut, denk ich mir, ich hab’ Feierabend und nichts zu tun, also erwiedere ich gewohnt schlagfertig: “Äh, ja. gut.” um nach einer kurzen Pause ein “Ist’s was schlimmes?” zu ergänzen. Da klärt er mich auf, dass ich ihm doch vor einigen Monaten einen Rucksack verkauft habe. Schon dämmert es mir. genau. Der Junge Man war gefühlte dreißigtausend Stunden im Laden. Immer und immer wieder hat er Rucksäcke und alles mögliche andere probiert und sich beraten lassen. Genau. Aber unangenehm war er nie, nur skeptisch und unsicher. Bis er sich dann doch entschieden hatte. “Ich wollte mich bedanken.” Schießt er heraus. “Ich war jetzt vier Monate unterwegs. Eine Saugeile Erfahrung.” Er erzählt noch ein wenig von seiner Tour. Sichtlich begeistert und um eineige Erfahrungen reicher ist er extra zum Laden gekommen um sich zu bedanken. Schön, soetwas auch zu erleben.
Weniger beschwingend war dann heute morgen das erwachen mit direkt folgendem Kreislaufkollaps und blutigem Auswurf. Naja, kann ja nicht immer alles passen, dachte ich mir und habe mich seit ewigkeiten zum erstenmal wieder zu einem Arzt geschleppt, der dann auch direkt die verschleppte Bronchitis diagnostizierte und mit Neben Antibiotika einen Besuch beim Hausarzt verschrieben hat. Montag heisst es also erstmal den Hausarzt suchen. Kentt zufällig jemand einen guten in Kriftel?