Herr Schrat – im Stadtwald header image 2

winteranfang

Wie vorhergesagt, hat dieses Wochenende der Winter angefangen. So richtig mit Schnee. Natürlich musste der Winteranfang gebührend begangen werden. Also haben Marc und ich uns mal wieder auf den Weg ins Morgenbachtal gemacht, um dor zu wandern und zu Biwakieren. Mit kaum zwei Stunden Verspätung sind wir auch gestern Abend gegen 21:30 Uhr in Trechtingshausen angekommen. Vom dortigen Bahnhof sind wir munter durch die mondlose aber sternenklare Nacht gelaufen. Je höher wir kamen, um so mehr Schnee lag noch entlang des Wegs. Oberhalb der Kletterfelsen angekommen, Haben wir dann direkt ein Feuer gemacht um den ca. vier Grad minus etwas entgegenzusetzen. Aber das Wandern, Lagerfeuer machen und wandern bildete ja nur den Rahmen zum biwakieren. Die Schlafsäcke sollten schießlich auch bei minusgraden und Schnee getestet werden. Gut, als es dann tatsächlich wieder losgeschneit hat, haben wir doch noch das Überzelt als Tarp aufgespannt. Mit Schnee im Gesicht schläft sich halt schlecht. Und ja: es ist einfach großartig mitten im Schnee in eienem Schlafsack liegend aufzuwachen. Natürlich mollig warm und trocken.
Heute Morgen (gut eigentlich war es wohl schon Mittag) nach einem leckeren Frühstück (delikate Blaubeersuppe und Kaffee) und wiederpacken der Rucksäcke sind wir dann noch Stück gewandert und schließlich zurück nach Frankfurt gefahren. Ergebnis: Die Schlafsäcke sind toll und wir sind sehr zufrieden, aber müde.
Ach ja, die Fotos gibts im Studivz hier

Da kann ich kaum anders als Heinrich Heines Wintermärchen zu gedenken:

als ich an die Rheinbrück’ kam,
Wohl an die Hafenschanze,
Da sah ich fließen den Vater Rhein
Im stillen Mondenglanze.

»Sei mir gegrüßt, mein Vater Rhein,
Wie ist es dir ergangen?
Ich habe oft an dich gedacht
Mit Sehnsucht und Verlangen.«

Tags: ...about outdoor

Sunday, 23. November 2008, 19:55 Uhr · keine Kommmentare

0 Einträge bisher ↓

  • Keine Kommentare bisher. Füll einfach dass Formular aus.

Kommentar schreiben