Seit einer nächtlichen Radfahrt unter einem fast vollen Mond habe ich den Plan gehabt, nachts zu Wandern. Nicht als kleine Nachtwanderung, sondern richtig Wandernd mit Gepäck und allem nachts unterwegs zu sein. Am Freitag Abend bin ich dann in der Nähe von Koblenz über einige Dörfer und Feldwege gewandert. Bis mitten in die Nacht (kurz vor eins war es wohl). Es ist tatsächlich etwas besonderes, mit vollem Gepäck mitten in der Nacht (und wieder bei fast vollem Mond) die Stille genießend zu Wadern. Die Landschaft nur als dunkle Schemen zu sehen, den kühlen Wind im Gesicht zu spüren und den Weg vor sich vom Mond beschienen als silbernes Band sich dahinschlängeln zu sehen. Auf eigenen Füßen zu wandern, alles was man benötigt auf dem Rücken tragend ist ohnehin schon eine bedächtige und schöne Art de Fortbewegung. Nachts gewinnt sie noch einmal hinzu.