Ich sitze im Zug von Koblenz nach Trechtingshausen am Rhein. Schaue aus dem Fenster auf die andere Rheinseite. Sehe die Loreley. Erkenne danach Kaub und Lorch, die mich an die letzte wundervolle Zweieinhalbtagestour auf dem Rheinsteig erinnern. An Die süßen Trauben, die in unmengen an den Weintöcken huingen und kurze erfrischung bereiteten. An die Kräftigen Farben des Herbstlaubs an den Bäumen. An die Malerische Landschaft, die schon Goethe und Heine inspiriert hat. Fahre weiter nach Trechtingshausen, daß ich mittlerweile ebenso gut zu kennen glaube, wie den “Assmanshauser Höllenberg” auf der gegenüberliegenden Seite. Sonderbar wie unbeachtet diese traumhafte Gegend als Wandergebiet ist. Denn ebenso wie der Rhein selbst, die Weinberge und die Wälder, bieten die unzähligen Burgen und Türme dem Wanderer immer neue faszinierende Kulissen. So zum Beispiel die Burg Rheinstein, die ich heute besichitgen durfte. Der Plan, irgendwann den Rheinsteig komplett von Wiesbaden bis Bonn zu laufen verfestigt sich immer mehr.
Rhein
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