Das Morgenbachtal ist ja mittlerweile mein beliebtestes Kletterziel. Bietet es doch unzählige Routen an verschiedenen Wänden, so daß sich selbst ein große Anzahl Kletterer nicht ständig auf den Füßen herumtritt. Und spätestens seit ich letztens mit Doro, Daniel und Marc dort war, eine Menge Spaß beim klettern, abseilen und im-dunkeln-klettern hatte (gut, ja ich hatte zwischendrin auch ernsthafte bedenken um nicht zu sagen die Hosen fast voll, aber das ist ja vorbei) versuche ich ständig Leute zu bewegen mit mir dorthin zu kommen. JEtzt habe ic hallerdings festgestellt, daß es auch als Wandergebiet, sehr viel zu bieten hat. Besonders, wenn man die vorhandenen Wege ignorierend, sich über Felder losen Gerölls bergan arbeitet, einen schweren, wenn auch gut tragbaren Rucksack auf dem Rücken. Oder wenn man nach getaner Arbeit oberhalb der Kletterfelsen am Lagerfeuer seine Pfeife raucht, einen Kaffee trinkt und den letzten hellen Streifen des Himmels über den Hügeln von dunklem Violett zu tiefem Schwarz wechseln sieht. Besonders Abenteuerlich stellt sich übrigens der Morgenbach selber dar, wenn es gilt, mit besagtem Rucksack den Bach mittels eines Balancierkuststücks über einen vermoosten Baumstamm diesen Bach zu überqueren. Wer es nicht ganz so abenteuertlich mag, kann ja auch auf den Wegen wandern und in einer der Zahllosen Gastwirtschaften einkehren (oder wenn der gute alte Benzinkocher beim Kaffeekochen den Geist aufgibt
).
Morgenbachtal
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