urlaubspause

nach meiner kleinen Urlaubspause mit Berliner Skylineblick vom Hochhausdach bei Bolle, Kirchenbau beim Training der Abenteuerschule an der Mecklenburgischeen Seenplatte, Kochduell in Greven, Pfadfinderlageraufbau in Ommen (Holland) mit Schatzi`s Stamm, Geburtstagsfeier von Bene in Münster, Slackline-Filmdreh mit dem HR in Frankfurt, Besuchsfeierslackline-Wochenende mit Christoph, Coco, Maike und Sepp in Kriftel und Frankfurt, Grillabend mit Familie in Nottuln und Grillabend mit Überaschung in Greven geht es hier demnächst wohl wieder häufiger weiter.

Also, einfach mal reinschauen

heimisch

Nettes kurzes Wochenende. Nach der Arbeit am Samstag Abend noch schnell nach Landau i.d. Pfalz gefahren, um meinem Bruder seine neue Isomatte zu bringen. Der war nämlich seit Samstags mittags dort im Pfadfinderlager. Schön wärend der Lagerfeuerrunde angekommen, gesessen, gestarrt und mit alten und nicht so alten Freunden unterhalten. Neben dem Feuer geschlafen. Vom (seit mehr als acht Jahren nicht mehr gehörten) Horngetröte geweckt. Ein paar sehr alte, aber hervorragend gepflegte Wanderschuhe inspiziert (weiter so, Thomas, da freuen sich die Schuhmacher, wenn sie ne neue Sohle aufziehen). Und festgestellt, daß es nur ein Paar Kohten und Jurten und ein Feuer braucht, damit ich mich heimisch fühle. Vielleicht habe ich doch mongolisches Blut irgendwo rumträufeln.

ein auto

Die Bahn ist in letzter Zeit offenbar in ein großes Geschäft mit der Autoindustrie eingesttiegen, anders kann ich mir nicht erklären, dass sie quasi vom einsteigen an impliziert, man sollte sich besser ein Auto kaufen. Nachdem letzten Samstag Abend die ohnehin miserable Verbindung Frankfurt-Münster durch Verspätung auf unbestimmte Zeit noch miserabler wurde und ich mich gezwungen sah, die letzten 73 Kilometer mit dem Taxi zu fahren, kam heute direkt der nächste “Zwischenfall” (wobei es bei der Bahn scheinbar eher normalfall ist). Für die Strecke von Frankfurt nach Kriftel, nordwestlich von Frankfurt gelegen, (die sonst in 23 Minuten bewältigt ist) brauchte ich heute wegen einer Gleisstörung im Südosten Frankfurts satte zwei Stunden. Großartiges Störrungsmanagement! Ich brauch ein Auto.

stadtbiwak

irgendwie ist es ja schon klar, daß nach acht Stunden Arbeit bei 33- 35°C und stehender Luft der Körper recht ausgelaugt ist. Irgendwie ist auch klar, daß daran anschließendes slacklinen und biertrinken sein übriges tut, übergroße Müdigkeit hervorzurufen und sich dann auf eine Decke im Park zu legen unweigerlich zum einschlafen führt. Sich in eine Hängematte zu legen übrigens auch. Es ist also eigentlich alles klar und nicht weiter verwunderlich. Trotzdem hab’ ich mich heut morgen um fünf gewaltig gewundert, im Park in Frankfurt auf einer Decke aufzuwachen. Naja, so hab’ ich wenigstens auch mal in Frankfurt gebiwakt.