kundenfreundlich

bin ich natürlich immer, selbst wenn eine halbe Stunde vor Ladenschluss noch mehrere Kunden ausführliche Wanderschuhberatungen wollen, während ich alleine in der Abteilung bin. Was aber noch viel kundenfreundlicher ist:

Würdet ihr um dieses Gerät zu bekommen

nach dem “Clever Camper Cowboy Hanks”fragen?

Richtig, deshalb ist jetzt sehr entgegenkommend offiziell in “Grill Thing” umbenannt und damit zu meinem neuen Lieblingsartikel geworden.

Vorbei die Zeiten der unaussprechlichen Namen für Gebrauchsgegenstände!

gestolpert

bin ich heute bei mein-parteibuch über folgenden interessanten Forderungskatalog, den ich soweit nur unterstützen kann… was ich ja hiermit auch irgendwie tue (die Quelle):

Krieg ist illegal

Vor dem Hintergrund zunehmender ökologischer Krisen und trotz der Tatsache, dass große Teile der Weltbevölkerung weiterhin extremer Armut, inhumanen Arbeitsbedingungen und wachsenden sozialen Spannungen ausgeliefert sind, werden für das Militär weltweit jährlich fast 1000 Milliarden Euro ausgegeben.
Der militärisch industrielle Komplex einiger weniger G8 Länder ist für den überwiegenden Teil dieser Ausgaben verantwortlich, welche unkalkulierbare soziale und ökologische Konsequenzen haben.

Die ungerechte Verteilung von Ressourcen, zunehmend kontrolliert von großen multinationalen Konzernen, die globale Schuldenpolitik sowie grundlegend unfaire internationale Handelsbedingungen wären letztendlich ohne militärische Sicherheit nicht aufrechtzuerhalten. In vielen Ländern wird das Militär zudem zur Unterdrückung der kritischen Opposition eingesetzt.

Die Anschläge des 11. September werden vermehrt dazu benutzt, die systematische Überwachung der Bevölkerung und die Aushöhlung von Verfassungsrechten zu rechtfertigen. Sogar europäische Staaten haben beim Aufbau von Geheimgefängnissen im Stil von Guantanomo mitgeholfen, in denen wahrscheinlich Folter stattfindet.

Der Irak wurde auf der Grundlage von gefälschten Beweisen angegriffen, inzwischen starben hunderttausende Menschen und das Land ist zu großen Teilen zerstört, destabilisiert und mit krebserregender Uranmunition kontaminiert.
Jetzt gibt es bereits öffentliche Äußerungen über Pläne für einen Angriff auf den Iran und die Möglichkeit eines neuen Weltkrieges, was selbst bei gemäßigten Kräften innerhalb des Militärs wegen der unabsehbaren Konsequenzen auf Widerstand stößt.

Konfrontiert mit der Alternative zwischen einem Krieg, der nach Aussagen einiger westlicher Staatsmänner viele Jahre andauern wird, oder einer möglichen friedlichen Transformation unterstützen wir folgende Forderungen.

1) Amtsenthebungsverfahren gegen US-Präsident Bush und US-Vizepräsident Cheney vor den US-Wahlen im November 2008, gefordert in Solidarität mit großen Teilen der US-Bevölkerung und einer Gruppe von US-Kongressabgeordneten. Darüber hinaus Anklageerhebung vor dem Internationalen Gerichtshof gegen G. W. Bush, R. Cheney und andere Verantwortliche in verschiedenen Ländern wegen Beteiligung an völkerrechtswidrigen Angriffskriegen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

2) Internationale Untersuchung der Terroranschläge des 11. September 2001. Diese bilden die zentrale Rechtfertigung für den “Krieg gegen den Terror”, aber eine ganze Kette von Indizien zeigt, dass die offizielle Darstellung des 11. September nicht stimmen kann. Internationale Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Politik und Kultur einschließlich hoher Militärs im Ruhestand haben neue Untersuchungen gefordert.

3) Truppenabzug aus Afghanistan und Irak und kein Krieg gegen den Iran. Krieg als Mittel der Konfliktlösung sowie Militäreinsätze im Ausland und Waffenexporte müssen international geächtet werden. In einer zivilisierten Gesellschaft muss Folter in jeder Form verboten sein.

4) Konversion der Rüstungsindustrie für zivile Zwecke und die Entwicklung von Technologien ökologischer und nachhaltiger Energieerzeugung. Mit einem Bruchteil der jährlichen globalen Rüstungsausgaben, so die Umweltbehörde der UNO, könnte gewährleistet werden, dass weltweit alle Menschen Zugang zu sauberem Wasser und eine Grundversorgung in Nahrung und Gesundheit erhalten könnten.

Grundlage dieser Forderungen ist das Bekenntnis zu Gewaltlosigkeit und Toleranz gegenüber Menschen gleich welcher Herkunft und Religion.

Zwei verheerende Weltkriege und geschichtliche Katastrophen wie der Naziholocaust als letzte Konsequenz von Nationalismus, Rassismus und Kriegstreiberei müssen immer im Bewußtsein der Menschen gegenwärtig bleiben.

Wir bitten, diese Erklärung zu unterschreiben und weiter zu verbreiten.
Was immer wir tun können. Es liegt an uns.


1800 Unterzeichner (seit dem 26.11.2007)
zum unterzeichnen bitte das Mailformular benutzen
oder per email an:
support@war-is-illegal.org
oder
warisillegal@fastmail.fm

Zeitmangel?

Olè olè… endlich mal wieder ein schönes, ein wirklich gutes Spiel bei der Europameisterschaft. Trotz früher und stets klarer Führung der Niederlande ein Spiel voller Spannung, Spiel und Überraschung. Ach ja, Überraschung und Europa. Irland hat den Vertrag von Lissabon abgelehnt. Ob das nun gut oder schlecht ist sei einmal dahingestellt. Bedenklich finde ich auf jeden Fall die diesbezügliche Berichterstattung der “großen” Medien, insbesondere des Ersten deutschen Fernsehens. Da wird ohne auf Hintergründe oder konkrete Inhalte einzugehen (oder bisher eingeangen zu sein), ohne irgendwelche Informationen zu liefern (außer des Abstimmungsergebnisses in Irland) in jedem einzelnen Satz suggeriert, daß dieses Ergebnis für alle Mitgliedsstaaten der EU “ein schwarzer Tag[...]” sei, daß aufgrund dieser Abstimmung die steigenden Öl- und Gaspreise nicht mehr in den Griff zu bekommen seien und Ähnliches. Gleichzeitig typisch und bedauernswert für (deutsche) “seriöse” Informationsmedien. Und genau da liegt der Hund wohl begraben. Wenn ich mich nicht darauf verlassen kann von irgendeiner Quelle schnell und kurz wichtige und aktuelle Informationen wenigstens versuchsweise Objektiv vermittelt zu bekommen, muss ich mindestens zwei Stunden täglich in blanke Informationsbeschaffung und ~sichtung investieren, um halbwegs auf dem laufenden zu sein. Und wer bitteschön, nimmt sich dafür ernsthaft die Zeit?

Nachtrag: (Samstag, 14.6. 7:54)

Heute morgen dann nochmal die Pressestimmen zur Abstimmung: Die Faz, die Süddeutsche, die Tagesschau, der Spiegel online, die Netzzeitung auf der Seite der “großen”, das Politblog, Doktorsblog, Radio Utopie und der Spiegelfechter auf Seite der privaten Berichterstatter.

Und weil das alles Reaktionen auf die Abstimmung der Iren sind und die Berichterstattung auf Seite der “großen” stark suggestiv war, hier nocheinmal die vielleicht überspitzte Gegenseite.

walk the line

da ich zur Teit einen großteil meiner Zeit im Park beim Slacklinen verbringe (wenn ich nicht gerade wertvolle Zeit mit dem anschauen derartig langweiliger Fußballspiele wie dem gestrigen vertue), hier mal wieder ein paar Bilder:

Das ist sind die Leute, mit denen ich momentan den größten Teil meiner Freizeit (und auch einen Teil meiner Arbeitszeit, wenns um neues Material wie Hängematten, etc. geht) verbringe. Neben mir steht der Marc, daneben sitzt Luisa und links ist der Max zu sehen, dem ich den ganzen Schlamassel verdanke. Zwischen seinen Beinen ist übrigens der Bierkasten, der ist auch immer da.

Marc ist übrigens aus dem Osten, also aus Thüringen, weshalb er sich immer besonders freut

wenn er eine Banane bekommt. Natürlich schmecken mir die genausogut, also unternehme ich manchmal einige Anstrengungen um das Slacklinen und das Bananenessen unter einen Hut zu bekommen.

Aber nein, wir albern nicht nur rum, Sondern üben auch kräftig. Zum Beispiel springen, wie die Luisa

und der Lars, der das erste Bild gemacht hat. Lars kann nämlich jetzt, wo sein Fuß wieder heil ist, weiter Slacklinen üben:

und auch der Max

der Marc (obwohl der immer aus dem Bild springen wollte)

und ich

wobei ich am liebsten in den Bäumen sitzen geblieben wäre

Nach dem wirklich harten Training, haben wir uns natürlich eine Belohnung verdient, die Lars und ich erst mit Marcs Vespa holen müssen

bevor wir sie genießen.

Soweit, so gut. Wenns heute nicht winden und ab und an regnen würde, wären hier wohl auch neue Kletterbilder zu sehen, aber das muss wohl noch warten. Bleibt die Frage, was wir machen, wenn’s den ganzenn Sommer über regnet. Dann müssen wir wohl doch den Park überdachen oder sowas. Vielen Dank übrigens an Marc, für die Fotos.